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Was hat QM mit der PISA-Studie zu tun?

Neue Qualitätsstandards für Bildungsträger: QM, PISA und ISO-Standards

Qualitätsmanagement (QM) hat das Potenzial, tiefgreifende Auswirkungen auf den Bildungssektor zu haben, was durch internationale Vergleichsstudien wie die PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) unterstrichen wird. Im Lichte dieser Studien sind QM-Standards wie die DIN ISO 29993 und die DIN ISO 21001 zunehmend relevanter geworden. Aber wie hängen diese Standards mit der PISA-Studie zusammen und welche Rolle spielt QM in der Bildung?


PISA-Studie und QM in der Bildung

Die PISA-Studie, die von der OECD durchgeführt wird, misst die Kompetenz 15-jähriger Schüler in verschiedenen Bereichen: Mathematik, Lesen und verschiedenen Naturwissenschaften. Die daraus gewonnenen Ergebnisse geben mehr Aufschluss darüber, inwieweit das Bildungssystem eines bestimmten Landes seine Schüler und Schülerinnen auf die Herausforderungen der modernen Gesellschaft vorbereitet.


Und um die Qualität stetig zu optimieren, wurden DIN-Normen eingeführt. Qualitätsmanagement im Bildungsbereich ist ein wichtiges Instrument zur Optimierung und Verbesserung von Bildungsdienstleistungen. Das bedeutet, QM ermöglicht es Bildungsanbietern, ihre Leistungen systematisch zu evaluieren und kontinuierlich zu verbessern, um die Erwartungen der Lernenden und der Gesellschaft zu erfüllen, aber auch gleichzeitig die Arbeit für Lehrkräfte und alle Beteiligten in der Organisation der Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Schulen, VHS, u.a. kontinuierlich zu verbessern. Ein effektives QM-System kann helfen, die Leistung der Schüler zu verbessern. Denn es stellt sicher, dass die bereitgestellten Bildungsdienstleistungen relevant und effektiv sind. Zudem muss sich der Fokus auf die Bedürfnisse der Schüler richten. In diesem Kontext bieten die Normen DIN ISO 29993 und DIN ISO 21001 wertvolle Leitlinien. Langfristig ist es natürlich auch so, dass ein gut aufgestelltes und ernsthaft verfolgtes QM in Bildungseinrichtungen auch zu monetärem Erfolg führt. Aber dazu mehr in einem anderen Blog.


DIN ISO 21001: Managementsysteme für Bildungseinrichtungen

Die Norm DIN ISO 21001 ist ein Leitfaden für Bildungseinrichtungen zur Einführung eines Managementsystems (Educational Organizations Management Systems, EOMS). Sie bietet die Rahmenbedingungen für eine systematische und kontinuierliche Verbesserung von Bildungsprozessen innerhalb der Einrichtungen. Ein Schlüsselmerkmal dieser Norm ist die Ausrichtung auf die Lernenden, Kinder wie Erwachsene. Das hängt natürlich von der Art des Instituts ab. Bildungseinrichtungen werden dabei ermutigt, die Bedürfnisse und Erwartungen der Lernenden zu identifizieren und ihre Dienstleistungen entsprechend anzupassen.


Lernprogramme werden ausgearbeitet, Ressourcen bereitgestellt, die Qualität der Lehre wird gemessen und Lehrkräfte werden beurteilt. Indem Bildungseinrichtungen einen konsistenten und effektiven Ansatz zur Qualitätssicherung verfolgen, können sie die Bildungsstandards erhöhen, die Schülerleistungen verbessern und zu besseren PISA-Ergebnissen beitragen.


DIN ISO 29993: Lernen außerhalb formaler Bildung

Die Norm DIN ISO 29993 ist ein Nachfolger der ISO 29990, die als erste Norm im Bildungsdienstleistungssektor gilt. Die ISO 29993 richtet sich speziell an Anbieter von Dienstleistungen, welche außerhalb des formalen Bildungssektors tätig sind und sich auf das Lernen direkt beziehen. Die Norm deckt alle Arten von lebenslangem Lernen ab, von beruflicher Bildung und Weiterbildung bis hin zu Freizeitlernen. Sie legt Anforderungen an den Lernservice selbst, an die Informationstransparenz und an die Kompetenz der Dienstleister fest.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Orientierung des Lernergebnisses. Das bedeutet, dass die Bildungseinrichtungen in der Lage sein müssen, die erworbenen Kompetenzen und Kenntnisse der Lernenden zu bewerten und zu dokumentieren. Dieser Aspekt ist besonders wichtig, da er den Lernenden ermöglicht, ihre Fähigkeiten und Qualifikationen effektiv zu demonstrieren. Das ist sowohl für ihre persönliche als auch für ihre berufliche Entwicklung von Vorteil.


Die Befolgung der Standards nach der Norm DIN ISO 29993 und der Norm DIN ISO 21001 kann dazu beitragen, die Qualität der Lernservices zu steigern und damit möglicherweise die allgemeine Bildungsleistung eines Landes zu verbessern, was sich auch in verbesserten PISA-Ergebnissen widerspiegeln könnte. Dabei sind jedoch auch nicht nur die Lernenden ins Auge zu fassen. Die Rolle der Lehrkräfte, der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, der Gleichberechtigung, aber auch der Einsatz von Technologie, die Datenaufbereitung und Datenverarbeitung sind wichtige Aspekte für das QM, die näher betratet werden müssen.


Rolle der Lehrer und Lehrerinnen im Qualitätsmanagement. Lehrer spielen eine zentrale Rolle im Qualitätsmanagement von Bildungseinrichtungen. Sie sind nicht nur für die Durchführung des Unterrichts verantwortlich, sondern auch für die Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse. Lehrer können dabei helfen, die Qualität des Unterrichts zu steigern, indem sie regelmäßig Feedback von Schülern und Kollegen einholen und ihre Unterrichtsmethoden kontinuierlich weiterentwickeln. Weiterbildungsangebote und professionelle Unterstützung für Lehrkräfte sind daher entscheidende Elemente eines jeden QM-Systems im Bildungssektor.


Qualitätsmanagement und Gleichberechtigung im Bildungsbereich. Ein strukturiertes und gut aufgestelltes QM kann auch dazu beitragen, die Gleichstellung im Bildungswesen zu fördern: Indem sie sicherstellen, dass alle Schüler Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden, können Institute Einfluss darauf nehmen, dass Ungleichheiten aufgedeckt, wahrgenommen, und dann verringert werden. Wenn das tatsächlich geschieht, ist eine enorme Möglichkeit, schlussendlich die gesamte Leistung eines Landes in der PISA-Studie zu verbessern, da Gleichberechtigung tatsächlich im Bildungswesen ein zentraler Faktor für den Erfolg eines Bildungssystems nicht nur in Deutschland ist.


Die Rolle der Eltern und der Gemeinschaft. Nicht nur Schulen und Lehrkräfte sind für die Qualität der Bildung verantwortlich. Auch Eltern und die Gemeinschaft spielen eine wichtige Rolle. Ein effektives Qualitätsmanagementsystem in der Bildung sollte daher auch Möglichkeiten zur Beteiligung und zum Feedback von Eltern und der Gemeinschaft bieten. Dies kann dazu beitragen, die Qualität der Bildungsdienstleistungen zu verbessern und sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen und Erwartungen der Lernenden und ihrer Familien entsprechen.


Die Rolle von Technologie im Qualitätsmanagement. Mit dem Aufkommen von Technologien wie Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen bietet sich für das Qualitätsmanagement in der Bildung eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Technologie kann dazu beitragen, den Unterricht effektiver zu gestalten, personalisiertes Lernen zu ermöglichen und die Leistung von Schülern zu messen und zu überwachen. Darüber hinaus kann sie Bildungseinrichtungen dabei unterstützen, Daten zu sammeln und zu analysieren, um bessere Entscheidungen zu treffen und die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern.


Digitalisierung und Datenanalyse im QM. In einer Zeit der zunehmenden Digitalisierung können cloudbasierte Qualitätsmanagement-Systeme wie Qsistant Bildungseinrichtungen effektiv unterstützen. Diese Systeme ermöglichen eine zentrale Speicherung und Verwaltung von QM-Dokumenten, bieten Tools zur Prozessoptimierung und zur Einhaltung von Standards wie DIN ISO 29993 und DIN ISO 21001. Sie ermöglichen es Bildungseinrichtungen, QM-Prozesse effizient zu strukturieren, zu verwalten, Risiken zu minimieren und die Qualität ihrer Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern. Zudem bieten sie Möglichkeiten für die Datenanalyse, die helfen, Schwachstellen aufzudecken und gezielte Verbesserungsmaßnahmen zu planen.


Dies wird erreicht, dass Daten aus Schülerbewertungen, Umfragen und anderen Quellen gesammelt und analysiert werden, um herauszufinden, welche Bereiche Verbesserungen erfordern. Die Ergebnisse der PISA-Studie können hierfür als nützlicher Ausgangspunkt dienen, um Schwachstellen im nationalen Bildungssystem zu identifizieren.


Daten können mit der QM Software Qsistant gemanagt werden

Die QM-Software Qsistant bietet eine Vielzahl praktischer Funktionen zur Dokumentenverwaltung und Dokumentenlenkung. Der eingebaute Dokumenteneditor zeigt Änderungen in Rot-Grün an, was die Bearbeitung von Dokumenten erleichtert. Mit der Funktion für den Dokumentenupload können Sie vorhandene Dokumente einfach per Drag & Drop hochladen und in Qsistant verwalten.


Zudem beinhaltet Qsistant einen Flowchart-Generator, mit dem Sie visuelle Abläufe direkt in Ihrem Dokument erstellen und verlinken können. Eine automatische Validierung bei jedem Update gewährleistet, dass Ihre Software immer auf dem neuesten Stand ist. Zudem ermöglicht die Freigabeverwaltung mit digitaler Unterschrift eine effiziente und sichere Dokumentenfreigabe.


Weitere Details zu allen Funktionen der QM-Software Qsistant finden Sie im Hauptmenü oder über www.qsistant.de .

Qualitätsmanagement und PISA-Ergebnisse: Das Bindeglied

Durch die Kombination all dieser Elemente kann ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem dazu beitragen, die Leistung des Bildungssystems eines Landes insgesamt zu verbessern. Dies muss letztendlich zu positiveren PISA-Ergebnissen führen.


Dabei ist zu bedenken: Die PISA-Ergebnisse bieten einen Einblick in die Leistungsfähigkeit von Bildungssystemen. Sie spiegeln jedoch nur einen Teilaspekt der Bildungsqualität wider. QM-Standards wie die DIN ISO 29993 und DIN ISO 21001 gehen noch weiter. Sie rücken nicht nur die schulischen Leistungen in den Fokus, sondern auch die Qualität der Lernprozesse, der Lernumgebung und der Unterstützungsmechanismen. Diese Faktoren sind entscheidend für ein ganzheitliches Bildungsangebot und die Förderung des lebenslangen Lernens.

Qualitätsmanagement-Standards in der Bildung haben den Zweck, Lernenden die bestmöglichen Bildungserfahrungen zu bieten. Sie unterstützen Bildungsanbieter dabei, die Qualität ihrer Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern. Ein QM-System, das auf diesen Standards basiert, kann dazu beitragen, das Bildungsangebot zu verbessern und die Lernerfolge zu erhöhen. Damit tragen sie potenziell dazu bei, die Position eines Landes in den PISA-Rankings zu verbessern.


QM muss auch verstanden werden

Es ist wichtig, dass Bildungspolitiker, Lehrkräfte, Schüler und Eltern ein besseres Verständnis für die Bedeutung von QM in der Bildung erlangen, um die bestmöglichen Lernerfahrungen zu gewährleisten und die Chancen jedes Lernenden zu maximieren, in einer sich ständig verändernden Welt erfolgreich zu sein.


Die PISA-Studie und QM-Standards wie die DIN ISO 29993 und DIN ISO 21001 sind dabei nicht voneinander isoliert zu betrachten. Sie sind Teil eines Gesamtprozesses zur Verbesserung und Sicherung der Qualität der Bildung. Ein robustes Qualitätsmanagement im Bildungssektor, das internationale Standards berücksichtigt, kann dazu beitragen, die Leistung in der PISA-Studie zu verbessern, indem es sicherstellt, dass Lernende über die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen verfügen, um erfolgreich zu sein. Um den maximalen Nutzen aus diesen Standards zu ziehen, sollte die Anwendung im gesamten Bildungssystem, in formellen und informellen Bildungskontexten, erfolgen.


Qualitätssicherung ist kein einmaliger Akt, sondern ein fortlaufender Prozess, der die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung an die sich ändernden Bedürfnisse der Lernenden und der Gesellschaft als Ganzes erfordert.



 

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